Organisationen

WWF Deutschland: WWF
Stiftung Deutscher Küstenschutz: SDK

Weitere Informationen

Was kann die amerikanische Industrie für die Umwelt tun? Wie steht es z.B. um das Engagement von AT&T im Bereich corporate-social-responsibility?

Wie können moderne IT-Technologien und Datenfunklöungen wie das mobile Internet einen Beitrag zum Naturschutz leisten?

Wie kann man als Öko-Aktivist in den USA starten? Man benötigt ein US-amerikanisches Einwanderungsvisum, eine Greencard.

American Littoral Society

Die American Littoral Society ist eine überregionale Vereinigung, die sich um den Schutz der Küstenzonen in den USA bemüht. Die gemeinnützige Organisation wurde 1961 von Tauchern und Naturschützern gegründet. Heute zählt die American Littoral Society über 5.000 Mitglieder in 49 Staaten. Der Hauptsitz der Organisation befindet sich auf der Insel Sandy Hook in Highlands im US-Bundesstaat New Jersey. Die Regionen Nordost, Mid-Atlantic und Südost werden jeweils von einer eigenen Abteilung betreut. Zu den Mitgliedern der American Littoral Society gehören Wissenschaftler, Umweltschützer, Taucher, Angler sowie viele interessierte Bürger.

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Aufgaben der Organisation

Die Non-profit-Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Flora und Fauna in den US-amerikanischen Küstenzonen zu schützen. Dazu gehören Programme zur Beobachtung von Fischbeständen ebenso wie die Wiederherstellung von natürlichem Lebensraum. Zudem berät die American Littoral Society Gemeinden und Bundesstaaten und bietet Informationsveranstaltungen zu vielfältigen Themen. Die Organisation betreut das grvösste Tagging-Programm für Salzwasserfische in den USA. Rund 1.500 Freiwillige entlang der gesamten Ostküste beteiligen sich an dem Programm, das seit etwa 20 Jahren existiert. Beim so genannten Fish Tagging werden Fische mit einem Anhänger (englisch: tag) auf dem R|cken gekennzeichnet. So können die Biologen wichtige Informationen über den Lebensraum, die Wanderungen und die Lebensweise von verschiedenen Fischarten sammeln. Fischer, die einen gekennzeichneten Fisch fangen, werden gebeten, den Anhänger an die American Littoral Society zurückzuschicken mit einer kurzen Information zu den Umständen des Fangs.

Bewusstsein für die Belange der Uferzonen schaffen

Die Ostküste der USA erstreckt sich von der kanadischen Grenze im Bundesstaat Maine über rund 3.000 Kilometer bis nach Florida und an den Golf von Mexiko. Praktisch entlang der gesamten Ostküste wird kommerzielle sowie Freizeit-Fischerei betrieben. Vielfältige Umwelteinflüsse bedrohen das fragile Gleichgewicht im Atlantik und den Uferzonen. Während diverse Speisefischarten zunehmend seltener werden, vermehren sich andere Sorten wie beispielsweise der Dornhai, was zu einer empfindlichen Störung des gesamten Lebensraumes führt. Hier setzt die Arbeit der American Littoral Society an, um ein Bewusstsein in der Öffentlichkeit für die Belange der Uferzonen zu schaffen und konkrete Hilfestellungen zu bieten.